EM Munich Flughafen Welle – Teamrider Story

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Surfen! Und das Ganze drei Tage lang, fast durchgehend auf einer der besten stehenden Wellen – a Traum!
Die Europameisterschaft im stationären Wellenreiten wurde im August zum fünften Mal im MAC-Forum am Münchner Flughafen ausgetragen. Von Jahr zu Jahr wird das Event größer und spektakulärer. Auch unter den Schaulustigen findet es immer mehr Anklang.

Spray, Spray, Spray...

Super Welle in München

Die diesjährige Welle war der Wahnsinn! Heuer ist man einfach so viel zum Surfen gekommen wie überhaupt noch nie. Und das Beste: die Crew der City-Wave, die jedes Jahr den Contest organisierte, alle samt begeisterte Surfer, z.T. Contest-Teilnehmer und auch beruflich in der Welt der Wellen zu Hause, haben die Welle optimiert und für den Contest perfekt adjustiert. Im Vergleich zum letzten Jahr wurde sie um Häuser verbessert. Ich glaube, ich bin noch nicht auf einer so guten stehenden Welle gesurft! Sie war breit, hoch, schnell und hatte wahnsinnig viel Power! Die ultimative Welle – es fiel mir teilweise echt schwer aufzuhören!
Die technischen Rahmenbedingungen waren perfekt. Auf der Tribüne fanden sich viele Surferbegeisterte, Schaulustige und zufällige vorbei spazierende Passanten ein, um sich ein paar Heats anzusehen. An der Welle nimmt der Andrang bei den Contest-Teilnehmern auch immer mehr zu. Man merkt richtig, wie der Sport und das Interesse am Riversurfing wächst. Mit über 130 Teilnehmern aus 14 Nationen ist die diesjährige EM schon ziemlich groß aufgestellt. Die Stimmung unter den Surfern zu jeder Zeit sehr  gechillt. Mittlerweile kennt man sich und freut sich alle Jahre wieder das Zusammentreffen. Sogar das Wetter spielte mit – zu mindestens bis zum Finaltag. Einem Wahnsinns Contest-Wochenende stand also nichts mehr im Weg!

TMR Chrissi bei der EM in München

TMR Chrissi bei der EM in München

Die Leute und Helfer der City-Wave, werden nicht nur beim Verbessern der Welle immer findiger, nein sie schafften es auch, die Organisation des Contests’ übersichtlicher, klarer und fairer zu gestalten.  Aber wer zig Surfverrücken eine so perfekt laufende Welle vor die Füße legt ist selber schuld, da muss man Organisationstalent, Durchsetzungsvermögen und Stärke zeigen. Denn da ist mit Ansturm zu rechnen!!
Vor allem bei den Männern steigt die Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr und dem entsprechend schnell entwickelt sich der Sport – das Level steigt. Tricks werden nur so rausgehauen – unglaublich! Da können sich die Mädels noch Einiges abschauen. Doch auch bei den Ladies sind einige heiße Kandidatinnen dabei, die nächstes Jahr die Kategorie Grommets verlassen und nachrücken werden. Die Grommets waren mindestens genauso verrückt drauf wie die Männer, wenn nicht noch verrückter! Und die Masters waren eine Klasse für sich – vom Feinsten! Am Finaltag waren alle „on fire“, alle waren motiviert und haben ihr Bestes gegeben.

Für die Judges war es nicht immer leicht Punkte fair zu verteilen und eine entsprechende Entscheidung zu treffen. So passierte ihnen ein Fauxpas, der bei der Größe dieses Events nicht hätte passieren dürfen: das Halbfinale der Ladies wurde komplett falsche beurteilt. Auch ich habe mich über das Ergebnis gewundert, obwohl ich selbst davon betroffen war und ins Finale hätte einziehen dürfen. Der Heat wurde im Nachhinein nochmals analysiert und neu bewertet. Das endete für mich leider damit, dass ich auf dem 5. Platz landete. Aber immerhin war das Resultat dann fair und ich freue mich auch über Platz 5! Die Rider haben sich actionreiche Heats geliefert. Somit blieb es bis zu Schluss spannend. Mir hat es heuer wieder mal unglaublich viel Spaß gemacht, aber das lag vor allem auch daran, dass wir mittlerweile eine große Salzburger-Surf-Truppe sind, bei der immer der Schmäh rennt!
Die Leute in München sind super, die Stimmung ist gemütlich, Musik, Essen und Trinken gibt’s und Surfen vom Feinsten! Vor allem mit meinem Trout  5’7’’! Das Ding ist einfach genial – ich liebe es!!

Geiles Event! Alle Jahre wieder!